Hochleistungsschneidstoffe erhöhen die Produktivität bei der Massenproduktion

Schneidstoffe von Kyocera für die metallverarbeitende Industrie

10. September 2005

Moderne Schneidstoffe wie Keramik und Cermet sind in der metallverarbeitenden Industrie eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Hartmetall-Schneidstoffen. Sie können eine wichtige Rolle bei der Prozessoptimierung spielen und so zur Erhöhung der Produktivität und Wirtschaftlichkeit beitragen. Sie sind für alle Arten von Anwendungen geeignet – von der leichten Bearbeitung bis hin zur Schwerzerspanung. Das japanische Technologieunternehmen Kyocera bietet besonders hochleistungsfähige Schneidstoffe aus Keramik und Cermet für die Metallbearbeitung an, die optimal auf die Anforderungen der Industrie abgestimmt sind.

 Schneidstoffe von Kyocera für die metallverarbeitende Industrie
Schneidstoffe von Kyocera für die metallverarbeitende Industrie
Unter dem Markennamen Ceratip vertreibt Kyocera Schneidstoffe für die Bearbeitung von Schmiede- und Vergütungsstahl sowie die Gusseisen-Bearbeitung und die Schwerzerspanung mit größeren Schnitttiefen und unterbrochenen Schnittbedingungen. José
Agustín-Payá, Manager Produktmarketing und Produkttechnologie beim Kyocera-Geschäftsbereich Schneidwerkzeuge, erklärt: "Insbesondere in der Massenproduktion können die Cermet- und Keramik-Schneidstoffe von Kyocera zu Produktionssteigerungen und Kosteneinsparungen führen." Und Agustín-Payá fährt fort: "Dank ihrer hohen Verschleißfestigkeit und ihrer hervorragenden Zähigkeitseigenschaften können sie dazu beitragen, die Bearbeitungszeiten und die Bearbeitungskosten bei der Massenproduktion um bis zu 35% zu reduzieren".
Hohe Schneidkantenstabilität durch Feinkorn-Technologie. Die Feinkorn-Cermet-Werkstoffe von Kyocera – das unbeschichtete TN6020 und das beschichtete PV7020 - übertreffen die Leistungsfähigkeit von Hartmetall in puncto Langlebigkeit und Bearbeitungszeit.
Sie werden in der Feinbearbeitung, der mittleren Bearbeitung und der leichten Grobbearbeitung verwendet. Sie zeichnen sich durch eine besonders hohe Schneidkantenstabilität aus, was insbesondere für Schnittunterbrechungen wichtig ist, und sind für alle Anwendungen vom Glätten bis zum leichten Schruppen von Stahl geeignet. Bei der mittleren Bearbeitung von Stahl (Schnitttiefe 1,5 – 6,0 mm, Vorschub 0,10 – 0,50 mm/Umdrehung) werden sie für Schnittgeschwindigkeiten zwischen 250 und 600 m/min eingesetzt.

Mischkeramiken im Einsatz

Die Kyocera-Mischkeramik A65 (Al2 O3 + TiC Aluminiumoxid + Titancarbid) eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen von der Weich- und Hartbearbeitung bis HRc 60 sowie dem Glätten und Schwerzerspanen (Walzendrehen) von Stahl. Mit der gleichen Schnitttiefe und dem gleichen Vorschub wie bei Hartmetall können Schnittgeschwindigkeiten von bis zu 500 m/min erreicht werden. Für Härten über HRc 60 wird die beschichtete
Mischkeramik A66N von Kyocera empfohlen. Mit deutlich geringeren Kosten pro Schneide als CBN und kürzeren Bearbeitungszeiten aufgrund der höheren Geschwindigkeiten können Mischkeramiken zur Kostenoptimierung beitragen.

Höhere Wirtschaftlichkeit mit "Sensor Tool”

Um die Prozessüberwachung bei der Massenproduktion zu verbessern, hat Kyocera mit dem "Sensor Tool System" eine intelligente Wendeschneidplatte entwickelt. Das System erkennt Beschädigungen, übermäßigen Verschleiß und Mikrorisse an der Schneidkante und sendet einen entsprechenden Befehl an die Maschinensteuerung,
damit der Prozess unterbrochen wird. Bei herkömmlichen Schneiden werden nur 70 Prozent der Schneidkante tatsächlich genutzt und 30 Prozent als Sicherheitspuffer eingeplant, um die Prozesssicherheit nicht zu beeinträchtigen. Bei der Wendeschneidplatte von Kyocera können dank des "Sensor Tool Systems" bis zu 100 Prozent der Schneidkante genutzt werden.
Das System vermeidet Ausschuss und trägt zur Erhöhung der Bearbeitungsgeschwindigkeit bei.


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