Kyocera-Solardach mit höchstem Qualitätsstandard für Toyota-Prius

Kyocera erklärt das Solardach für den Toyota-Prius

26. September 2009

Kyoto/ Esslingen, 25. September 2009 – Kyocera, einer der führenden Hersteller im Solarbereich, stattet den neuen Toyota Prius exklusiv mit einem Solardach aus. Das optionale Ausstattungsmerkmal wird auch auf der IAA in Frankfurt von Toyota vorgestellt, und versorgt das Lüftungssystem des Hybridfahrzeugs mit Energie. Dieses System dient zur Belüftung des Wageninnenraums und reguliert die Temperatur. Rafael Schröer, Geschäftsführer der Kyocera Fineceramics GmbH, erklärt, warum die Entwicklung dieses speziellen Solarmoduls, Kyocera vor eine besondere Herausforderung gestellt hat.

Dipl.-Wirtschafts-Ing. Rafael Schröer, Geschäftsführer Kyocera
Foto: C. Vohler, München
Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH, Abdruck honorarfrei
Schröer: „Für Kyocera war es das erste Mal, dass ein Solar-Modul für den Automotive-Bereich produziert wurde. Dies ist ein Anwendungsbereich, der besonders hohe Qualitätsanforderungen an das Modul stellt. Für die Entwicklung dieses speziellen Produktes haben wir 2006 die Projektgruppe „T-Pro“ gegründet, in der sich Experten ausschließlich mit diesem Thema beschäftigen.“

Besondere Qualitätsstandards

Schröer: „Ein Solardach bei einem Auto erfordert nochmal höhere Qualitätsstandards als bei einem Solar-Modul für ein Einfamilienhaus. Mittels strikter Tests können wir die Hitzebeständigkeit und die Vibrations- und Stoßfestigkeit gewährleisten, die unserem Solarmodul während der Fahrt mit dem Toyota Prius abverlangt wird. Bei diesen Tests übertreffen wir offiziell geforderte Standards, um so eine herausragende Langlebigkeit des Produkts sichern zu können. “

Farbe und Form mussten exakt abgestimmt werden


Foto: Kyocera
Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH, Abdruck honorarfrei
Schröer: „Das eigene Auto ist nicht nur Fortbewegungsmittel. Daher ist neben der Funktionalität und der Qualität, vor allem das Design ein entscheidender Faktor. Aufgabe war es, unser Solarmodul harmonisch in die Silhouette des Prius zu integrieren. In der Regel ist die Färbung innerhalb eines Solar-Moduls eher unregelmäßig und daher schwierig zu bestimmen. Für eine ästhetische Optik konnten wir bei unserem Modul für den Prius eine absolut einheitliche Navy-Blau-Färbung erreichen. Millimeterarbeit stellen die silbernen Elektroden dar, die auf der Oberfläche angebracht sind. Damit diese nicht stören, werden dünne schwarze Streifen aufgebracht, die die Elektroden verdecken. Passiert das nicht exakt, liegen die Streifen über den Solarzellen was zu Lasten der Effizienz geht. Neben der Farbe gilt es auch die gebogene Form des Moduls zu beachten, für die ein spezielles Laminat zur Versiegelung entwickelt wurde. Alles in allem ist das Prius-Modul eine wahre Meisterleistung.“

Kyocera-Produkte gehören zu den leistungsstärksten am Markt

Schröer: „So eine Expertise kommt nicht von ungefähr. Mehr als 30 Jahre Erfahrung und harte Arbeit, in der Herstellung von Solar-Modulen, liegen unseren hochwertigen Produkten zugrunde. Als eines der wenigen Unternehmen am Markt, führt Kyocera alle Produktionsschritte selbst aus, vom Siliziumguss bis hin zur Modulmontage, ohne Zukauf von Zwischenprodukten. Das ermöglicht uns eine lückenlose Qualitätskontrolle.“
Zur Person Rafael Schröer:
Der 46-jährige Wirtschaftsingenieur ist bereits seit 2003 für Kyocera tätig. Als einziger Europäer in der sonst durchgehend japanischen Geschäftsführung verantwortet er die Aktivitäten des Unternehmens in EMEA (Europa, Afrika und im Nahen Osten) für die Produktbereiche Solar, LCD, Thinfilm-Components, Applied Products, Automotive, Technical Ceramics, Chemie und Microelectronics.


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