Kyocera ruft ein vierteiliges globales Produktionssystem für Solarmodule ins Leben

Zum 30. Jubiläum des Einstiegs in das Solarenergiegeschäfts im Jahr 2005 lautet das Ziel des Unternehmens, der weltweit größte „voll integrierte” Hersteller zu werden

22. September 2004

Die Kyocera Corporation (Präsident: Yasuo Nishiguchi) gab heute bekannt, dass sie das Produktionssystem stärkt und die Lieferfähigkeit für das Solarenergiegeschäft verbessert. Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsende globale Nachfrage nach Solarstromerzeugung.
Erstens wird eine neue Montageanlage für solar-photovoltaische (PV)-Module in Tijuana, Mexiko am 1. Oktober dieses Jahres den Betrieb aufnehmen. Diese Anlage wird den amerikanischen Kontinent direkt mit PV-Modulen beliefern. Außerdem wird gleichzeitig in Kadan in der tschechischen Republik ein Unternehmen gegründet werden, das sich mit Solarenergie befasst. Dieses Unternehmen, Kyocera Solar Europe s.r.o., wird im April nächsten Jahres in der Region den Betrieb als Montageanlage für PV-Module aufnehmen und wird Produkte nach Deutschland und in andere EU-Länder liefern.
Durch diese Initiativen begründet Kyocera lokale Produktionsbasen zur Betreuung der Märkte in den Vereinigten Staaten und Europa, nachdem die Anlage in Tianjin, China vergangenen November den Betrieb aufgenommen hat. Mit der Mie Ise-Anlage in Japan begründet das Unternehmen ein Zuliefersystem für die vier großen Solarmärkte der Welt, nämlich Japan, Europa, die Vereinigten Staaten und China. Damit ist Kyocera in der Lage, unverzüglich auf die Anforderungen jeder Region zu reagieren.
Das Bewusstsein über den Nutzen und die Effektivität von Solarenergieerzeugung nimmt konstant zu, nicht nur in Japan, sondern auf der ganzen Welt. Die Nachfrage nach Solarenergie gewinnt in Europa an Tempo. Auch in den Vereinigten Staaten werden die Anreize für die Einführung von Systemen zur Erzeugung von Solarenergie immer größer, und in China werden allmählich nationale Energiestrategien umgesetzt. In Entwicklungsländern hat Solarenergie mehr und mehr an Bedeutung als eine „Lebensader” gewonnen.
Zu Beginn der zweiten Phase des oben beschriebenen Solarenergiemarktes hat sich Kyocera entschlossen, 2005 zum Jahr der Einleitung der Globalisierung zu ernennen. Das Ziel ist die Begründung eines globalen vierteiligen Produktionssystems. Es ist das Bestreben von Kyocera, Systeme zur Erzeugung von Solarstrom von noch höherer Leistungsfähigkeit und Qualität in alle Länder der Erde zu liefern.
Gleichzeitig erweitert Kyocera die Shiga Yohkaichi-Anlage, die Solarzellen fertigt, das Rückgrat von Solarmodulen, um die Produktionskapazität zu verdoppeln. Dies wird dazu führen, dass bis August 2005 ein System für die Fertigung von Solarzellen/-modulen mit 20 MW pro Monat, oder 240 MW pro Jahr, geschaffen sein wird. Nur als Vergleich, diese Produktionskapazität reicht aus, um Solarenergie erzeugende Systeme mit 3,5 kW für etwa 5.700 Haushalte jeden Monat zu versorgen, oder ungefähr 68.600 Haushalte pro Jahr.
Kyocera schafft ein Produktionssystem, um zu gewährleisten, dass es in der Lage ist, hoch leistungsfähige, qualitativ hochwertige multikristalline Silizium- Solarprodukte zu bieten. Um dieses Ziel zu erreichen wird das Unternehmen sein voll integriertes Produktionssystem nutzen, das jeden Schritt des PV-Fertigungsprozesses umfasst – vom Gießen des Siliziummaterials und der Produktion einzelner Solarzellen bis hin zur Montage der fertigen PV-Module und ihrem Einbau in Systeme zur Erzeugung von Solarenergie. Durch die Stärkung des Produktionssystems auf die oben beschriebene Art und Weise will Kyocera zum weltweit größten „voll integrierten” Hersteller von PV-Modulen werden.


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