VAUDE gewinnt KYOCERA Umweltpreis: Green Office

Sonderpreis "Grüner Handel" an Green IT Das Systemhaus GmbH

30. Mai 2016

Im Rahmen der GreenTec Awards in München fiel gestern die Entscheidung: Die VAUDE Sport GmbH gewann den „KYOCERA Umweltpreis: Green Office“, der mit 25.000 Euro dotiert ist. Der ebenfalls von KYOCERA Document Solutions gesponserte Sonderpreis „Grüner Handel“ ging derweil an GREEN IT Das Systemhaus GmbH. Diese Auszeichnung war mit 5.000 Euro dotiert.

Der „KYOCERA Umweltpreis: Green Office“ zeichnet umweltfreundliche Bürotechnologien und Konzepte in der Wirtschaft aus. Aus zahlreichen Bewerbungen wählten Online-User und eine Fachjury drei Finalisten: die VAUDE Sport GmbH, die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Interface Deutschland GmbH. Bei den GreenTec Awards in München wählte die Jury schließlich VAUDE als das Unternehmen mit dem bemerkenswertesten Projekt.

Nachhaltiger Firmensitz bis ins letzte Detail

Der Outdoor-Ausstatter VAUDE gewann mit seinem renovierten Firmensitz, bei dem bis ins letzte Detail auf Nachhaltigkeit geachtet wurde. Ziel war es, einen fortschrittlichen, gesunden Arbeitsplatz für 500 Mitarbeiter zu schaffen, der nicht nur durch ein modernes Bürokonzept, sondern auch durch einen begrünten Campus und eine Bio-Kantine überzeugt.

Beim Projekt „GreenITown" der Deutschen Umwelthilfe (DUH) geht es um nachhaltige IT-Konzepte für Kommunen. In acht Modellkommunen werden in Zusammenarbeit mit der DUH ökologisch und ökonomisch sinnvolle Strategien erarbeitet und etabliert, Best-Practice-Beispiele entwickelt und Berater geschult.

Interface ging mit seiner hochmodernen Teppichfliese „Microsfera“ ins Rennen – einem wichtigen Baustein für die umweltfreundliche Büroausstattung von morgen. „Microsfera“ beeindruckte mit den geringen CO2-Emissionen von nur drei Kilogramm pro Quadratmeter über den gesamten Produktionsprozess. Das verwendete Garn besteht aus dem Kunststoff Polypropylen und wird direkt mit dem Rücken der Fliese verbunden, sodass die Vorbeschichtung aus Latex entfällt. So lassen sich die entstehenden CO2-Emissionen erheblich verringern.

KYOCERA Umweltpreis
Die Finalisten des "KYOCERA Umweltpreis: Green Office"

Sonderpreis Grüner Handel für „GREEN IT Das Systemhaus“

Ähnlich beeindruckend war die Projektauswahl im Rennen um den KYOCERA-Sonderpreis „Grüner Handel“. Für diese Auszeichnung konnten sich IT-Fachhändler gemeinsam mit ihren Kunden bewerben. Besonders überzeugt haben dabei die printvision AG aus München, die Freiburger jaka GmbH & Co. KG sowie die Dortmunder GREEN IT Das Systemhaus GmbH. Letztere gewannen den Sonderpreis mit einem Projekt im Dortmunder Flughafen, wo der KYOCERA-Partner nach einer eingehenden Analyse die gesamte Druckerlandschaft modernisierte. Dadurch senkte der Flughafen seine CO2-Emissionen in diesem Bereich um 60 Prozent.

jaka optimierte derweil die Ausgabe von Dokumenten und den Datenschutz für die Stadt Freiburg, gleichzeitig implementierte das Unternehmen intelligente Softwarelösungen. Durch das Konzept und den ausschließlichen Einsatz von KYOCERA-Originaltonern wurden 22,04 Tonnen CO2 eingespart. Dank der printvision AG druckt und kopiert die „Amadeus Data Processing GmbH“ heute klimaneutral. printvision hatte bei Amadeus ein Seitenpreiskonzept mit Mobile Printing und dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit eingeführt. Die Emissionen wurden deutlich gesenkt.

„Verdiente Sieger“

„Die Unternehmen, die zur Auswahl standen, hätten es mit Sicherheit alle verdient gehabt. Die Projekte sind wirklich beeindruckend. Aber es kann eben jeweils nur einen Sieger geben“, sagte Reinhold Schlierkamp, Geschäftsführer KYOCERA Document Solutions. Er übergab den „Green Office“-Preis am Abend auf der Bühne. Den Sonderpreis überreichte Prof. Wilhelm Bauer vom Fraunhofer IAO. 



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