Studie von KYOCERA MITA zeichnet die Bürowelten der Zukunft

Das Büro der Zukunft ist zwar grün, aber nicht papierlos

11. Mai 2011

Das Büro der Gegenwart als Raum für die tägliche Verrichtung der Arbeit wird allmählich verschwinden. Denn das Büro der Zukunft ist nicht länger an den Sitz und die Geschäftszeiten des Arbeitgebers gebunden, sondern räumlich mobil und zeitlich flexibel. Darüber hinaus ist es vor allem umweltverträglich, energie- und ressourcenneutral. Trotzdem – das Papier als Medium wird nicht aussterben. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie von KYOCERA MITA Deutschland mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zu „Bürowelten der Zukunft“.

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Druck- und Multifunktionssysteme anlässlich seines 25-jährigen Bestehens in Deutschland insgesamt 35 Experten aus Politik, Wirtschaft und Institutionen für Zukunfts-, Klima- und Arbeitsforschung sowie Büroentwicklung, und 1.200 Anwender dazu befragt. Die Büroarbeit der Zukunft wird nicht mehr an einen festen Platz gebunden sein, sondern von der ganzen Welt aus stattfinden können. So wird beispielsweise „Home Office“, die Arbeit aus den eigenen vier Wänden, zur Selbstverständlichkeit werden. 72 Prozent der im Rahmen der KYOCERA-Studie befragten Experten und 65 Prozent der Anwender stimmen zu. Die Menschen werden, je nach Funktion und Aufgabe, stärker dezentral in virtuellen Arbeitsräumen tätig sein. Die Bürowelt der Zukunft wird aber nicht komplett virtuell funktionieren. Vielmehr werden kreative Kernteams in Zukunft zusammenarbeiten, die mit der Unternehmenskultur und Identität eng zusammenhängen. Zwei Drittel der Experten glauben, dass feste Unternehmensstrukturen in Zukunft aufbrechen und die Beschäftigung von freien Mitarbeitern normal werden wird – in allen Unternehmensbereichen. Die Arbeitszeitmodelle der Zukunft richten sich am individuell unterschiedlichen Arbeitsrhythmus des Einzelnen aus. Die Arbeit wird flexibler werden, jedoch werden Arbeit und Privatleben nicht komplett miteinander verschmelzen. Die Basis dafür bilden moderne, technisch ausgereifte Kommunikationssysteme und Vernetzungsmodelle.

Mehr Design, weniger CO2 im Büro der Zukunft

Die Technologisierung wird so neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des Austauschs hervorbringen. Für die Mehrheit, nämlich 55 Prozent, der von KYOCERA mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts befragten Fachleute und Anwender steht dabei das Design zukünftiger Multifunktionssysteme im Vordergrund.

Doch Unternehmen werden laut Studie zu den „Bürowelten der Zukunft“ künftig noch stärker als bisher an ihrer CO2-Bilanz gemessen werden und in allen Bereichen auf ressourcen- und energieneutrales Wirtschaften achten müssen. „Das Büro der Zukunft ist grün“, sagen 94 Prozent der Experten – die höchste Zustimmung bei den insgesamt 20 abgefragten Thesen der KYOCERA-Studie. Der so genannte „Carbon Footprint“, der Kohlenstoff-Fußabdruck, also die CO2 - Belastung eines Produkts, ist dabei nach Meinung von 72 Prozent der Experten ein
guter Indikator für Umweltverträglichkeit Das sehen zwei Drittel der Anwender
ebenfalls so.

Beim Thema Umweltfreundlichkeit stellt sich schnell die Frage nach dem Einsatz von Papier. Wird das papierlose Büro die Zukunft bestimmen? Hier sind die von KYOCERA MITA Befragten uneins: 44 Prozent der Experten stimmen der These, dass Papier als Medium nicht verdrängt werden kann, zu. Auf der anderen Seite glaubt ein ebenso großer Anteil daran, dass in 25 Jahren auch ein papierloses Büro existieren könnte. In den Ergebnissen wird deutlich, dass sich die Rolle des Papiers weg vom Standard-Arbeitsmaterial hin zur wertvollen Ressource verändern wird. Vollständig sehen unsere Experten das papiergebundene Dokument in 25 Jahren allerdings nicht aus den Büros verschwunden: Ausgewählte „Dokumente von Wert“ werden nach Meinung vieler Fachleute weiterhin physisch vorliegen – zum Beispiel Vertragsunterlagen, Urkunden oder wichtige Fotos. „Das papierlose Büro war ein Wunschtraum vor 20 Jahren und wird es in 20 Jahren immer noch sein“ – diese Einschätzung eines Anwenders macht deutlich, dass für die Anwender das Medium Papier noch eine wichtigere Rolle einnimmt als bei den Experten. Hier kann sich nur jeder Vierte einen Arbeitsplatz ohne Papier vorstellen.

„Ein Blick in eine 25 Jahre entfernte Zukunft bleibt spekulativ, dennoch zeigt die Experten- und Anwenderbefragung Ansätze auf, wie sich unsere Arbeits- und Lebenswelt verändern könnte. Besonders spannend erscheint der Umgang mit unseren digitalen Spuren. Unsere Identität wird vielschichtig sein und wie selbstverständlich aus realen und digitalen Eindrücken bestehen", resümiert Stefan Rief, Leiter des Competence Centers Workspace Innovation am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, mit dessen Unterstützung KYOCERA die Studie durchgeführt hat. Er glaubt, dass das Papier der Zukunft vor allem drei Eigenschaften haben muss: „Ob das Papier der Zukunft digital, wiederbeschreibbar, lösch- und auslesbar sein wird, muss sich noch zeigen. Sicher scheint, dass Experten und Anwender auch in der weiten Zukunft noch ein intuitives, haptisches und einfaches Trägermedium in ihren Händen halten wollen.“

Zur Studie „Bürowelten der Zukunft“

Die Zusammenarbeit von KYOCERA und Fraunhofer-Institut bei der Befragung „Bürowelten der Zukunft“ erfolgte im Rahmen der Partnerschaft im „Office 21“. Ziel des Verbundprojekts ist es, durch eine enge Kooperation von Anwendern, Herstellern und angewandter Forschung zielgerichtete Akzente bei der ganzheitlichen Durchdringung des gesamten Themenfelds Büro zu setzen und
damit notwendige Innovationsprozesse zu initiieren. Die Befragung richtete sich in Form zweier separater Befragungen an einen Pool aus 35 Experten aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen in Deutschland und Österreich und an einen größeren Kreis von KYOCERA-Anwendern. Beiden Gruppen wurde im März 2011 die Möglichkeit gegeben, 20 Thesen aus drei größeren Bereichen auf Zustimmung zu bewerten und individuell zu kommentieren. Im ersten Abschnitt zu den technologischen Aspekten der Arbeit wurden Parameter rund um die technische Ausstattung zukünftiger Arbeitswelten und Büroumgebungen beleuchtet. Bei den organisatorischen Aspekten in Abschnitt 2 stand vor allem die Form der Zusammenarbeit im Fokus. Der dritte Abschnitt befasste sich mit veränderten Anforderungen an nachhaltiges Arbeiten. Der Anteil der zurückgesendeten Fragebogen betrug bei den Experten 63 Prozent, bei den Teilnehmern im Anwendungsbereich 8,5 Prozent. Nach Abschluss und Gegenüberstellen von Experten- und Anwendermeinung erfolgte eine individuelle Kommentierung der Ergebnisse seitens KYOCERA und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation.

Die vollständigen Ergebnisse lassen sich ab sofort über die Website studie.kyoceramita.de abrufen.

Redaktionsmaterial

Pressekontakt

Monika Jacoby, Pressesprecherin / Bettina Berger, Presse Spezialistin

Kyocera Mita Deutschland GmbH
Tel: 02159/918-310  /308
pr@kyoceramita.de

KYOCERA MITA DEUTSCHLAND GMBH

KYOCERA MITA ist einer der weltweit führenden Anbieter von wirtschaftlichen Outputlösungen. Die Produktpalette umfasst netzwerkfähige ECOLaser-Drucker, digitale Kopier- und Multifunktionssysteme sowie effiziente Lösungen im Outputbereich.
Als weltweit einziger Hersteller setzt KYOCERA MITA mit der ECOSYS-Technologie langlebigste Komponenten in allen Produkten ein und garantiert damit niedrigste Druckkosten und lange Wartungsintervalle.
Mit Sitz in Meerbusch steuert die KYOCERA MITA DEUTSCHLAND GmbH die deutschen Vertriebs-, Marketing- und Service-Aktivitäten. Geschäftsführer ist Reinhold Schlierkamp.

KYOCERA MITA ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der japanischen KYOCERA Corporation. Der Konzern gehört zu den Fortune 500 und ist ein führender Hersteller von High-Tech-Keramik, elektronischen Komponenten, Solarzellen und Mobiltelefonen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. April 2009 – 31. März 2010) beschäftigte die aus 213 Tochtergesellschaften bestehende KYOCERA-Gruppe weltweit mehr als 63.000 Mitarbeiter und erzielte einen Nettoumsatz von rund 8,6 Mrd. €.

Das Unternehmen unterstützt seit 1987 die Deutsche Umwelthilfe. Im Rahmen dieses Engagements hat KYOCERA 2010 zum zweiten Mal den mit 100.000 € dotierten KYOCERA-Umweltpreis verliehen. Seit dem 01. Januar 2005 ist KYOCERA Sponsor des Fußballvereins Borussia Mönchengladbach.



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