Tradition mit vielen Gesichtern

Hintergrund: Umweltengagement bei KYOCERA

6. Mai 2009

Der nachhaltige Umgang mit den weltweiten Ressourcen gehört zur Unternehmensphilosophie von KYOCERA. Im Sinne dieser Tradition richtet der Konzern nicht nur seine Produktentwicklung aus, sondern engagiert sich seit vielen Jahren auch in den verschiedensten Umweltschutzprojekten. KYOCERA lässt sich dabei vor allem vom Motto des Firmengründers Dr. Kazuo Inamori leiten: „Respect the Divine and Love People“ (Respektiere das Göttliche und liebe die Menschen).

Logo Umweltoreis
Das Umweltengagement von KYOCERA reicht weit zurück in die Geschichte des Unternehmens und hat im Laufe der Jahre ganz unterschiedliche Gesichter angenommen. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung entsprechend nachhaltiger Technologien. Darüber hinaus bietet KYOCERA aber auch eigene Verpackungs- und Recyclingstrategien, achtet bei jeder Niederlassung auf ressourcenschonende Konzepte und engagiert sich seit langem in verschiedenen Umweltschutzprojekten. Ein weiterer Höhepunkt wird der in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschriebene KYOCERA-Umweltpreis sein.
Erste Maßnahmen bereits in den 1980er Jahren

Mit der Gründung der eigenen Green Committees Mitte der 1980er Jahre hat KYOCERA bereits sehr früh eine wichtige Weichenstellung zur Verbesserung der Umweltschutzmaßnahmen getroffen. Im Vordergrund stand vor allem die Überprüfung sämtlicher Unternehmensvorgänge unter ökologischen Gesichtspunkten. Die Green Commitees setzten dabei häufig höhere gesetzliche Maßstäbe als die eigentlichen gesetzlichen Vorgaben.
Den mit den Green Commitees begonnenen Weg hat KYOCERA seitdem konsequent fortgesetzt. So bekannte sich der Konzern nicht nur 1991 als eines der ersten japanischen Unternehmen öffentlich in seiner Environmental Charta zum Umweltgedanken, sondern entwickelte in der Folgezeit auch einen umfassenden Aktionsplan zur Minderung der Umweltbelastung. Als ein Ergebnis dieses Engagements sind heute sämtliche Produktionsstandorte von KYOCERA nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert.

Auch auf anderem Gebiet wird die Umweltphilosophie aktiv gelebt. Als Beispiele seien hier die Kyo-Mitfahrbörse für Fahrgemeinschaften, der Einsatz umweltverträglicher PCs sowie die konsequente Reduzierung des Papierverbrauchs genannt. KYOCERA Deutschland hat beim Bau des neuen Firmengebäudes auf eine moderne Betonkühlung sowie eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage gesetzt.

Kerntechnologie ECOSYS


Auf Produktseite bietet KYOCERA seinen Kunden seit 1993 die millionenfach bewährte ECOSYS-Technologie. Schon der Name ECOSYS steht für den Einklang von Wirtschaftlichkeit und Ökologie. Er setzt sich zusammen aus den Begriffen ECOnomy, ECOlogy und SYStem printing. Der Kern der ECOSYS-Drucktechnologie liegt in der bewährten Fotoleitertrommel aus amorphem Silizium (a-Si) für die Midrange- und High-End-Systeme sowie in der positiv geladenen einschichtigen langlebigen PSLP-Trommel für die Business Entry ECOLaser-Drucker und Multifunktionssysteme. Im Vergleich zu einer herkömmlichen OPC-Trommel reduziert die PSLP-Trommel die CO2-Emmission im Produktionsprozess um ein Drittel. KYOCERA nutzt hierbei das umfangreiche Know-how aus der Keramiksparte des Konzerns. Denn aufgrund keramischer Bestandteile ist die Fotoleitertrommel äußerst widerstandsfähig und ermöglicht so eine 29-fach längere Lebensdauer als die mit schnell verschleißenden Kunststofffolien überzogenen herkömmlichen Druckertrommeln anderer Hersteller. Für den Nutzer bedeutet dies, dass bei einem Tonerwechsel nicht mehr die gesamte Kartusche inklusive der Fotoleitertrommel ausgetauscht werden muss, sondern nur der Toner. Gleichzeitig sorgen die speziellen Keramikkomponenten im Toner für einen Selbstreinigungseffekt der Trommeln, so dass in der Regel keine zusätzlichen Service- und Wartungsarbeiten notwendig sind. 1997 erhielt KYOCERA mit dieser Technologie als weltweit erster Hersteller von Drucker- und Kopiersystemen das intenational renommierte Umweltsiegel „Blauer Engel“.

Von der Verpackung bis zum Recycling


Im Rahmen seines Recyling- und Verpackungskonzepts sammelt KYOCERA seit 1993 leere Tonerboxen und Resttonerbehälter. Allein im Geschäftsjahr 2007/2008 kamen dabei über 50 Tonnen an Verbrauchsmaterial zusammen. Diese Materialien werden teilweise wiederverwendet und ansonsten umweltfreundlich entsorgt. Die entsprechenden Sammelboxen werden im Fachhandel und bei Großkunden aufgestellt.

Genauso verantwortungsbewusst geht KYOCERA bei der Verpackung seiner Produkte vor. In der Regel enthalten die meisten Verpackungen Polystyrol (Styropor) oder Polyethylen. Dies sorgt zwar für einen sicheren Transport und besten Schutz für das Produkt, wesentlich umweltverträglicher sind indes Transportsicherungen aus Pappe, die einen ähnlich guten Produktschutz bieten. KYOCERA verwendet deswegen nur ungefärbte Kartonagen sowie Formteile aus Recyclingpapier.
Engagement über die Unternehmensgrenzen hinaus

Seit Ende der 80er Jahre verbindet KYOCERA eine enge Partnerschaft mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH), in deren Rahmen bereits zahlreiche Projekte für den Umweltschutz realisiert wurden. Hier sind vor allem das bundesweite Programm „Lebendige Flüsse“ und der KYOCERA-Umweltpreis zu nennen. Prominentestes Projekt ist der 2007/2008 erstmals durchgeführte KYOCERA-Umweltpreis. Um einen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu leisten, haben der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Outputspezialist KYOCERA einen mit 100.000 Euro dotierten Umweltpreis ins Leben gerufen. Ziel der gemeinsamen Initiative war es, mit Hilfe des Preisgeldes CO2-reduzierende Projekte des Mittelstands in Deutschland anzustoßen.

Alle eingereichten Best-Practice-Konzepte wurden von der unter dem Vorsitz von Professor Doktor Klaus Töpfer zusammengetretenen Jury geprüft und bewertet. Dabei kam es vor allem auf Klimarelevanz, Innovationsgrad, Zukunfts- und Einsatzfähigkeit an. Darüber hinaus waren die soziale Kompetenz und die gesellschaftliche Verantwortung der Kandidaten für die Entscheidung maßgeblich. In diesem Jahr wird der KYOCERA-Umweltpreis in eine zweite Runde gehen.

Redaktionsmaterial

Pressekontakt

Monika Jacoby, Bettina Horster

Kyocera Mita Deutschland GmbH
Tel: 02159/918-310  /308
pr@kyoceramita.de

KYOCERA MITA DEUTSCHLAND GmbH

KYOCERA MITA ist einer der weltweit führenden Anbieter von wirtschaftlichen Outputlösungen. Die Produktpalette umfasst netzwerkfähige ECOLaser-Drucker, digitale Kopier- und Multifunktionssysteme sowie effiziente Lösungen im Outputbereich. Als weltweit einziger Hersteller setzt KYOCERA MITA mit der ECOSYS-Technologie langlebigste Komponenten in allen Produkten ein und garantiert damit niedrigste Druckkosten und lange Wartungsintervalle. Mit Sitz in Meerbusch steuert die KYOCERA MITA DEUTSCHLAND GmbH die deutschen Vertriebs-, Marketing- und Service-Aktivitäten. Geschäftsführer ist Reinhold Schlierkamp. KYOCERA MITA ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der japanischen KYOCERA Corporation.
Das Unternehmen unterstützt seit 1987 die Deutsche Umwelthilfe. Seit dem 01. Januar 2005 ist KYOCERA Hauptsponsor des Fußballvereins Borussia Mönchengladbach.


Kyocera Corporation
Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 180 Tochtergesellschaften bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologie-Konzern ist weltweit einer der größten Produzenten von Solarenergie-Systemen. Mit ca. 66.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2007/2008 einen Netto-Jahresumsatz von rund 8,2 Mrd. Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u.a. Laserdrucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile, Feinkeramik-Produkte sowie Solarkomplettsysteme. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Mita Deutschland GmbH in Meerbusch und der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen. Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über eine Stiftung finanziert der Gesamtkonzern alljährlich den imageträchtigen Kyoto-Preis – mit umgerechnet rund 300.000 Euro (50 Millionen Yen) pro Preiskategorie eine der höchst dotierten Auszeichnungen des Lebenswerks hochrangiger Wissenschaftler und Künstler.


Scroll to top