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| Nikolaus Harnoncourt |
Nikolaus Harnoncourt feiert große Erfolge als Dirigent im Symphonie-Repertoire und in Konzerthallen, wo er mit weltberühmten Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern und dem Europäischen Kammerorchester zusammenarbeitet. Der Cellist und Gründer des Ensembles für alte Musik „Concentus Musicus Vienna" widmet sich als Musiker besonders der Musik aus der Epoche zwischen Klassik und Romantik. Durch das Studium der historischen Aufführungsmethoden
und die Verwendung von Originalinstrumenten gelingt es ihm, die Originalklänge der damaligen Zeiten wieder aufleben zu lassen. Viele Jahre lang unterrichtete Harnoncourt als Professor am Mozarteum in Salzburg Aufführungspraxis und
historische Instrumentenkunde. Der Künstler wurde unter anderem bereits mit einem Grammy Award und dem Großen Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
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| George H. Heilmeier |
George H. Heilmeier, der Gewinner in der Kategorie "Hochtechnologie" gilt als Pionier bei der Entwicklung von Flüssigkristallanzeigen (LCDs). 1968 präsentierte der Wissenschafter, der an der US-Universität Princeton promovierte, den ersten LCD-Prototypen in einer Digitaluhr. Heilmeier leitete unter anderem das Forschungslabor des US-Verteidigungsministeriums (DARPA) und war Forschungsleiter bei Texas Instruments.
Die Kyoto-Preise wurden 1984 von Kazuo Inamori, dem Gründer der Kyocera Corporation, ins Leben gerufen getreu dem Glauben von Dr. Inamori, dass es die höchste Berufung des Menschen sei, nach dem Wohl der Menschheit zu streben, und dass die Zukunft der Menschheit nur dann gesichert werden könne, wenn sich unsere wissenschaftlichen Entwicklungen und unsere psychologische Reife im Gleichgewicht befinden.
Die Preise werden alljährlich von der Inamori-Stiftung verliehen. Zu den Gewinnern der Kyoto-Preise zählten bislang unter anderem der deutsche Philosoph Jürgen Habermas, die Künstler Maurice Béjart und Roy Lichtenstein, der Filmregisseur Akira Kurosawa, die Architekten Renzo Piano und Tadao Ando sowie die Primatenforscherin Jane Goodall.