Schneidwerkzeuge von Kyocera - Wirtschaftlichkeit steht im Vordergrund

Geringere Kosten, höhere Produktivität, mehr Effektivität

19. September 2003

Weniger Produktionsunterbrechungen, geringere Ausschussrate und höhere Produktivität: Das sind die entscheidenden Faktoren, auf die Unternehmen ihre Aufmerksamkeit lenken, wenn es um Kosteneinsparungen in der metallverarbeitenden Industrie geht. Eine Möglichkeit zu deutlichen Kosteneinsparungen ist die Umstellung auf andere Schneidwerkzeuge. Kyocera, einer der weltweit führenden Hersteller von handelsüblichen und individuell angefertigten Werkzeugen und Komponenten für die Metallbearbeitung in der Fertigungsindustrie, verfügt über umfassende Kenntnisse des Marktes und betrachtet sich selbst in erster Linie als Dienstleister in Sachen Prozessoptimierung.

Kyocera-Schneidwerkzeug
Kyocera-Schneidwerkzeug
Wie José Agustin-Payá, Manager Produktmarketing und Technologie des Geschäftsbereichs Schneidwerkzeuge der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss, erklärt: "Wir konzentrieren uns systematisch auf die Ziele unserer Kunden – und das heißt, kontinuierliche Prozessoptimierung und damit höhere Kosteneffektivität: kurz gesagt, Kosteneinsparungen." Kyocera fertigt hochwertige Schneidwerkzeuge der Marke Ceratip. Die Produkte verkörpern modernste Präzisionstechnik, die kontinuierlich verbessert wird. Zu diesem Zweck "leiht" das Unternehmen Technologien von seinen anderen Produktbereichen und wendet sie auf die Werkzeugentwicklung an.
"Unsere Kunden profitieren von dem Know-how eines der weltgrößten Elektronikkonzerne mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Werkzeugherstellung," erklärt Agustin-Payá. Ein herausragendes Beispiel ist das so genannte "Sensor Tool System". Es handelt sich dabei um eine "intelligente" Wendeschneidplatte, die Kyocera speziell für die Massenfertigung – wie zum Beispiel die Herstellung von Bremsscheiben, entwickelt hat. Hier nutzte das Unternehmen seine eigenen Synergieeffekte, indem es für die Werkzeugherstellung eine Technologie adaptierte, die es bereits im Elektronikbereich einsetzte. Bei dem Werkzeugsystem steht die Kostenreduzierung im Vordergrund: Das "Sensor Tool System" erkennt übermäßigen Verschleiß oder Beschädigungen an der Schneidkante und sendet unverzüglich einen entsprechenden Befehl an die Maschinensteuerung. Auf diese Weise wird eine automatisierte Prozesskontrolle erreicht und die Ausschussrate reduziert.
"Obwohl eine Sensor Tool-Schneidplatte nur ca. 15 Prozent mehr kostet als eine herkömmliche Siliciumnitrid-Wendeschneidplatte, können die Bearbeitungskosten um sage und schreibe 40 Prozent reduziert werden.", betont José Agustin-Payá. Auch er sieht in der Prozessoptimierung den Schlüssel zur Erhöhung der Produktivität und ist überzeugt, dass "Kunden allein durch die Umstellung auf andere Schneidwerkzeuge und Schneidstoffe, wie beispielsweise bestimmte Mischkeramiken oder andere so genannte "Advanced Materials", und die effektive Verwendung derselben ihre Produktivität um 25 bis 50 Prozent steigern können."
Kyocera ist auch auf diesem Gebiet ein Experte. Seit Jahren stellt das Unternehmen nicht nur hochwertige Hartstoffe, sondern auch Hartmetalle und Beschichtungen her. Insbesondere konzentriert sich das Unternehmen auf Werkzeuge im Bereich der so genannten "Advanced Materials", wie Cermet, Keramik, Siliciumnitrid, CBN und PKD. Das Unternehmen ist die Nummer 1 der internationalen Hersteller des Schneidstoffs Cermet.
Alle Werkzeuge von Kyocera sind auf die individuellen Anforderungen der Kunden zugeschnitten und kommen im allgemeinen Maschinenbau, im Automobilbau und in der Zulieferindustrie ebenso zum Einsatz wie bei der Werkzeugherstellung und im Formenbau.

Über Kyocera:

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto, Japan, ist einer der weltweit führenden Hersteller von Feinkeramikkomponenten für die Technologiebranche. Die strategisch wichtigen Geschäftsbereiche der Kyocera-Gruppe, die mehr als 160 Tochtergesellschaften hat, sind die Informations- und Kommunikationstechnik, Produkte zur Verbesserung der Lebensqualität und umweltfreundliche Produkte. Der Technologiekonzern ist auch einer der weltweit größten Hersteller von Solarenergiesystemen.
Mit mehr als 56.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2003 einen Nettoumsatz von rund 8,84 Mrd. €. Zu den in Europa vertriebenen Produkten des Unternehmens gehören Laserdrucker, Digitalkopierer, Analog- und Digitalkameras, mikroelektronische Bauteile, Feinkeramikprodukte und Solarsysteme. In Deutschland hat der Konzern drei unabhängige Unternehmen: die KYOCERA MITA DEUTSCHLAND GmbH in Meerbusch, die Yashica Kyocera GmbH in Hamburg und die Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen.
Auch im kulturellen Bereich zeigt das Unternehmen großes Engagement. Über seine eigene Stiftung sponsert der Konzern den prestigeträchtigen Kyoto-Preis, mit dem prominente Wissenschaftler und Künstler für ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden. Das Preisgeld – 400.000 € (50 Mio. Yen) für den Gewinner – ist eine der höchsten privaten Auszeichnungen dieser Art.



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